Race Around Austria Challenge 2026
12.08.2026


Race Around Austria Challenge:
Co-Gründer Simon Veitl finisht
560 Kilometer rund um Oberösterreich
Beim diesjährigen Race Around Austria stellte sich unser Vereins-Co-Gründer Simon Veitl seiner bislang größten sportlichen Herausforderung: der Race Around Austria Challenge. Nach seiner erfolgreichen Ultracycling-Premiere beim RACA 300 absolvierte er nun sein erstes „supported“ Ultraradsport-Rennen – eine Disziplin, bei der der Athlet von einem eigenen Betreuerfahrzeug begleitet und versorgt wird. Mit einer Endzeit von 24 Stunden und 57 Minuten sicherte sich Simon nach 560 Kilometern und 6.500 Höhenmetern ohne Schlaf den 12. Gesamtrang.
Starkes Team im Hintergrund
Ein Ultraradrennen dieser Größenordnung ist eine Teamleistung, bei der die Leistung im Sattel eng mit der Arbeit des Betreuerteams verknüpft ist. Simon wurde während des gesamten Rennens von einer vierköpfigen Begleitcrew unterstützt:
Nils fungierte als Teamchef und übernahm die taktische Gesamtleitung des Rennens.
Benedikt war als medizinischer Versorger und Fueling-Chef für die körperliche Betreuung sowie die gezielte Kalorien- und Flüssigkeitszufuhr zuständig.
Johanna war für die Betreuung der Social-Media-Kanäle sowie die Unterstützung beim Fueling verantwortlich.
David übernahm die Rolle des Hauptfahrers des Begleitfahrzeugs und leistete allgemeine organisatorische sowie praktische Unterstützung.
Der Rennverlauf: Kontinuität und Krisenmanagement
Der Start des Rennens verlief nach Plan. Auf den ersten 200 Kilometern hielt Simon ein hohes Tempo mit einem Schnitt von rund 28 km/h. Erste auftretende Knieschmerzen konnten durch ein schnelles Eingreifen der Betreuercrew frühzeitig behandelt und unter Kontrolle gebracht werden.
Die größte Herausforderung folgte in den Nachtstunden während der Passage durch das Mühlviertel. Sinkende Temperaturen bis auf 8 Grad Celsius, zunehmende Schwierigkeiten bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie die physische Müdigkeit forderten Athlet und Crew gleichermaßen. Durch die kontinuierliche Betreuung und mentale Unterstützung der Begleitcrew blieb Simon in dieser kritischen Phase im Rennen. Mit dem Sonnenaufgang und der Unterstützung von Simons Familie, Freunden und Vereinsmitgliedern entlang der Strecke stabilisierte sich der Rhythmus wieder.
Vor dem 20 Kilometer langen Anstieg zum Hengstpass bei Kilometer 400 erforderte die verhärtete Beinmuskulatur eine kurze, fünfminütige Behandlung. Der anschließende Passanstieg verlief ohne weitere Zwischenfälle. Auf den letzten 40 Kilometern konnte Simon nochmals Tempo aufnehmen, überholte auf den verbleibenden Anstiegen einen weiteren Konkurrenten und fuhr schließlich nach knapp 25 Stunden über die Ziellinie.
Vorbereitung und Ausblick
Das Ergebnis ist das Resultat einer monatelangen, konsequenten Vorbereitung. Neben langen Ausfahrten standen die Optimierung der Renn-Ernährung, mentale Disziplin im Training sowie ein strukturiertes Regenerationsmanagement im Fokus. Simon, der erst vor zwei Jahren mit dem Rennradsport begonnen hat, zieht eine positive Bilanz aus dem Rennwochenende.
Das Absolvieren der Race Around Austria Challenge bildet ein solides Fundament für kommende Aufgaben im Ultraradsport. Der Pace & Peak Cycling Club gratuliert Simon und seiner Betreuercrew herzlich zu dieser Leistung.
Fotos zum Event findet ihr hier:
Fotos - Race Around Austria
Fotocredits
© Benedikt Kirchweger, © Jure Gasparic, © Martin Granadia, © Reinhard Eisenbauer
Bild- und Videoquellen
www.racearoundaustria.at
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